Silbereisen Schlagerfest XXL

Florian Silbereisen – Schlagerfest: XXL-Party in Hamburg

Schlagerfest XXL Kapitel für Kapitel

Da wurden wir Nordlichter auf eine harte Probe gestellt. Fast zwei Monate nach seinem Tourauftakt kam Florian Silbereisen am Samstag mit seiner „Das große Schlagerfest.XXL“-Tour in Hamburg an. Im Gepäck viele große Schlagerstars wie Michelle, DJ Ötzi, Ross Antony, Olaf der Flipper und Thomas Anders, deren Auftritte wir Euch heute Kapitel für Kapitel präsentieren.


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Kapitel 1 – Florian Silbereisen, DDC Breakdancer

Semmel Concerts holte einen der größten deutschen Entertainer in die Hansestadt. Kein Wunder also, dass die Barclays Arena aus allen Nähten platzte, als Florian Silbereisen mit seinem „Schlagerfest XXL“ nach dem Tourauftakt in Riesa am 23. März nun endlich in Hamburg ankam. Wie es sich für den beliebten Sänger und Moderator gehört, hat er in seinem Jubiläumsjahr jede Menge Schlagergrößen mitgebracht, mit denen er das Schlagerfest im XXL-Format zelebriert. 

„Völlig losgelöst“ begann die Show mit den DDC Breakdancern, die die Schlagerfans gebührend in Empfang nahmen. Die „EM-Hymne“ sowie die atemberaubenden Moves der Truppe begeisterten die Halle. „Was für ein geiles Opening“, fand Peter aus Winterhude, „da werden Erinnerungen an die wilden 80er wach.“

Als der Gastgeber höchstpersönlich im Anschluss sein Publikum begrüßte, tat er das standesgemäß mit dem Geier-Sturzflug-Hit „Pure Lust am Leben“. Und damit die Schlagerfans auch nicht vergessen, was sie die nächsten dreieinhalb Stunden erwartet, legte er sofort mit einem Schlagermedley aus den ganz großen Songs nach. Wolles „Wahnsinn“ brachte die Barclays Arena ebenso zum Beben wie „Tür an Tür mit Alice“ und „Tage wie diese“.

Kapitel 2 – Ross Antony

Farbenfroh wurde es dann mit Ross Antony. Gut gelaunt sprang er im Regenbogenanzug über die Bühne und stellte mit dem Gloria-Gaynor-Klassiker „I am what I am“ fest „Ich bin was ich bin“. Die ganze Bühne erstrahlte passend in Regenbogenfarben. Und das lieben die Schlagerfans. Sie feierten den Briten wie die ihren König. 

Absolutes Highlight war eine Regenbogenrutsche, die für das ehemalige Bro‘Sis-Mitglied auf die Bühne gebracht wurde. Dass Ross weiter nach „Amarillo“ wollte, verriet er den Hamburgern mithilfe des Hits von Tony Christie. Die textsicheren Nordlichter stimmten mit ein. Von ihrer sonst so kühlen, distanzierten Art war nichts zu spüren.

Zwischen den Songs talkt Florian mit Ross. „Habt ihr es gesehen?“, fragte er das Publikum, „Ross wiegt 20 Kilo weniger als noch vor einem Jahr.“ Antony strahlte und korrigierte: „23 Kilo weniger.“ Dafür gab es einen fetten Applaus von mehr als 8.000 Hamburgern. Bevor Ross die Bühne dann kurzfristig verließ, verriet Florian: „Ich habe noch ein Geschenk für dich mitgebracht.“ Ross Antony, der Geschenke liebt, war sofort Feuer und Flamme. „Ich habe dir eine Lederhose mitgebracht. Ich hoffe, sie passt dir. Und vielleicht kommst du gleich nochmal in Lederhose auf die Bühne.“

Kapitel 3 – VoXXclub

Das war der perfekte Übergang für VoXXclub. Frisch aus den Bergen eroberten die Jungs die Bühne. Passend kamen sie mit einem Heuwagen angefahren und zeigten Hamburg, wie reizvoll das Leben in den Bergen sein kann. Vor allem die weiblichen Fans waren von den feschen Herren in Lederhosen mit strammen Wadeln sichtlich angetan. Mit „Jodi-je“ bewiesen die Jungs, dass sie dazu auch noch perfekt singen können. Musikalisch gab es den STS-Klassiker „Fürstenfeld“ und „Sweet Home Alabama“ für‘s Partyvolk.

Nicht nur Florian hat in diesem Jahr Einiges zu feiern. Unfassbare zehn Jahre stehen VoXXclub schon gemeinsam auf der Bühne. Stefan stellte fest: „Wir sind zehn Jahre älter geworden, aber net gescheiter, nicht mal ein Gramm…“ Und „Gramm“ war das Stichwort. In knackiger Lederhose kehrte Rossi mit pinken Socken und Turnschuhen zurück auf die Bühne. Auch Flori hatte den Anzug mittlerweile gegen eine Lederhose getauscht und sie performten mit VoXXclub ihren Megahit „Rock mi“. „100 Millionen Aufrufe hat dieser Song bisher auf YouTube erreicht“, verriet Florian Silbereisen.

Die Bergbauerbuam-Party startete und wurde durch die DDC Breakdancer komplettiert. Danach sollte eine Riesen-Spiegelkugel, die von den Fernsehtänzern reingetragen wurde, noch einmal die Kulisse für Ross Antony bilden, der nun im silbernen Glitzeranzug „I will survive“ präsentierte. Und dann geschah es: Ross ging vor Florian in die Knie…

…, um dessen offenen Schnürsenkel zu binden. Darauf Silbereisen: „Du kannst doch jetzt nicht hier vor mir auf die Knie fallen. Das steht doch morgen in der Zeitung.“ Ist hiermit erledigt, lieber Florian!

Kapitel 4 – Pia Malo, Olaf der Flipper, Eric Philippi

Die Bühne verwandelte sich in eine märchenhafte Blumenwiese, als Pia Malo sie betrat und mit „Was kann schöner sein“ ihre Version von „Que Sera“ präsentierte. Als „Shooting Star Nummer 1“ moderierte Florian Silbereisen anschließend Eric Philippi an, der wie gewohnt im schwarzen Anzug sein Programm mit dem Song „Wir bleiben noch“ eröffnete. Stand das gesamte Publikum bei den Kollegen vorher, muss man zugeben, dass Erics Charme nicht ganz so viele Hamburger erreichte.

Mehr Begeisterung sprang über, als Florian sich eine Gitarre umschnallte und das Wissen des erfolgreichen Songwriters Philippi testete. Er stimmte die Kult-Schlager „Ein Bett im Kornfeld“ und „Ich glaub‘, es geht schon wieder los“ an. Textsicher sangen das Schlagerpublikum und Eric mit. Und Eric hatte an diesem Abend noch einen Grund mehr zu feiern. Sein Vater Martin war mit seiner Mutter ebenfalls in der Barclays Arena dabei, um mit Sohnemann seinen 60. Geburtstag zu feiern. Damit ist Papa nur acht Jahre älter als seine Lebensabschnittsgefährtin. Schon kurios! Ganz Hamburg stimmte jedenfalls mit Eric und Florian ein Geburtstagsständchen aus über 8.000 Kehlen an. Schlagerzeile® wünscht Papa Martin alles Gute und Gesundheit für‘s neue Lebensjahr.

Von der Geburtstagsparty ging es auf Kreuzfahrt. Ein kleines „Traumschiff“ wurde auf die Bühne der Hafenstadt Hamburg geschoben. Florian Silbereisen kam noch einmal auf sein Jubiläum zu sprechen, dass er seit 20 Jahren die Feste-Shows moderieren darf. Nach einer kurzen Anekdote, nach der Howard Carpendale dem beliebten Entertainer bei der „Schlagerüberraschung“ eine Haartönung gegen graues Haar geschenkt hatte, versprach Flori: „Die werde ich nicht benutzen. Ich werde mit der Zeit zum Kapitän mit weißen Haaren auf dem Traumschiff.“ Dafür gab es Applaus, und alle bisher aufgetretenen Schlagerkollegen sangen mit Max Parger „Tränen lügen nicht“.

Mit der „U-Bahn“ reiste Olaf der Flipper zur Schlagerkreuzfahrt an. Seit über 50 Jahren steht er im Rampenlicht und eröffnete passend mit dem Flippers-Hit „Ay, Ay, Herr Kapitän“ sein Bordprogramm. Dabei hatte der Flipper nicht sein berühmtes rotes Flippers-Glitzer-Sakko, sondern passend eine Kapitänsuniform an. Weiter ging in die Flippers-Kreuzfahrt mit „Die rote Sonne von Barbados“, „Lotusblume“ und „Mexiko“.

Bevor Olaf mit seiner Tochter Pia Malo „Fang das Licht“ sang, brachte Florian Silbereisen ihm das legendäre Jackett und half der Schlagerlegende in das edle Stück hinein. Natürlich beendete Olaf der Flipper sein Programm nicht ohne „Wir sagen dankeschön“, worauf ganz Hamburg schon sehnsüchtig wartete.

Kapitel 5 – Michelle

Danach brauchten sowohl das Silbereisen-Team, als auch das Publikum vom Tanzen erstmal eine Pause. Die XXL-Preise für Getränke und Imbiss in der Barclays Arena schockierten die Hamburger anscheinend nicht. Bier für 7 Euro sowie Pommes und Currywurst zu gesalzenen Preisen fanden ihre Abnehmer. Am Merchandise-Stand konnte man sich unter anderem mit Schlagerfest-T-Shirts, Silikonbändern und CDs aller Künstler versorgen.

Die zweite Hälfte der Show eröffnete Florian Silbereisen mit einem musikalischen Highlight. Der Gastgeber stellte passend zum Wetter seine neue Single „Sommergefühle (ai, ai, ai, ai)“ vor. Und dann kam sie: Michelle. Komplett in Schwarz gekleidet holte sie ihr Publikum nach „Paris“, um anschließend ihren ESC-Klassiker „Wer Liebe lebt“ zu zelebrieren. Sie freute sich im Gespräch mit Florian über Isaaks Erfolg, schloss aber für sich selbst einen weiteren ESC-Start aus. „Einmal reicht“, lächelte sie.

Gemeinsam mit ihrem Eric kam es dann zum nicht so schönen zweiten Teil ihres Programms. Philippi versuchte sich gemeinsam mit Michelle wieder einmal an „Idiot“, und sofort stand fest: Diese Schuhe sind für den Wunderknaben zu groß. 

Silbereisen Schlagerfest XXL

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