Schäfer Heinrich im Interview

Schäfer Heinrich würde gern mit Vanessa Mai Schäfchen zählen

Wer den Schäfer kennenlernen möchte, wird auf seinen Hof eingeladen

2008 suchte Schäfer Heinrich bei „Bauer sucht Frau“ seine Herzensdame. Die Frau für‘s Leben fand er nicht, aber der sonst so zurückhaltende Schäfer wurde zum gefeierten Ballermannstar.


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Als Du Dich damals bei „Bauer sucht Frau“ beworben hast, hättest Du jemals daran gedacht, dass Du irgendwann mal ein Star am Ballermann wirst?

„Hätte mir das jemand vorher erzählt, dass ich mal jede Woche auf Mallorca auftreten werde, hätte ich nur gelacht. Auch, wenn ich schon als kleiner Junge immer mit Papa gesungen habe, wenn er aufgetreten ist.“ Papa Heinrich hatte nämlich eine musikalische Ader. „Bei runden Geburtstagen, Jubiläen, Polterabenden oder Hochzeiten hat mein Vater immer das Schäferlied zum Besten gegeben“, erinnert sich Schäfer Heinrich. „Ich habe mir dann immer einen Stuhl geholt, mich daneben gesetzt und wollte ihm nacheifern.

Davon gibt es sogar Videos, die schon bei RTL gezeigt wurden. Aber auch, wenn mir das Singen schon immer Spaß gemacht hat, hätte ich nie geglaubt, dass ich auch mal Sänger werde und in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca auf der Bühne stehen werde.“

Aber wie genau war der Sprung von der Sendung „Bauer sucht Frau“ zur Gesangskarriere?

„RTL hatte mich damals gefragt, ob ich nicht Lust hätte, beim Scheunenfest das Schäferlied zu singen. Und da hab‘ ich natürlich gleich ja gesagt. Nach der Ausstrahlung der Sendung wurden Produzenten darauf aufmerksam und haben sich wohl gedacht: ‚Mit dem Schäfer können wir was machen.‘“

Recht hatten sie. Wie ging es nach dem Scheunenfest mit Auftritten weiter?

„Mein erster Auftritt war in Cuxhaven in einer Discothek. Ein Jahr später ging es dann nach Mallorca.“

Was hast Du damals 2008 gedacht, als Du vor Deinem ersten Auftritt in der Discothek standest? Was denkt man als Schäfer, wenn man in einer Disco auf die Bühne geht, vor der lauter junge Menschen stehen? Hast Du Dich nicht einen Moment gefragt, ob sie Dich überhaupt sehen möchten?

„Ganz ehrlich – ich war überrascht, dass alle Mädchen ins Schwärmen und auf mich zu kamen. Jeder wollte mit mir ein Foto oder ein Autogramm haben. Das war natürlich völlig neu für mich. Ich muss sagen, das war schon eine verrückte und geile Zeit. Gerade die Anfänge bleiben unvergessen.“

Schäfer Heinrich, Oktoberfest Winsen

Eigentlich kann man sagen, dass Schäfer Heinrich zwei Leben führt, sozusagen ein Doppelleben: Ein ruhiges Leben auf dem Hof mit Schafen und dazu das wilde Partyleben an der Platja, umringt von schönen Frauen…

„Ruhig ist das Leben mit den Schafen auch nicht immer. Es gibt auch häufig harte Zeiten.

Aber von meinen Schafen kommt alles her. Denn mein Papa war es, der das Schäferlied geschrieben hat. Wenn ich es genau nehme, habe ich eigentlich meinen Schafen alles zu verdanken. Ohne die Schafe hätte mein Papa nie das Schäferlied geschrieben.“

Wievielen Schafen darfst Du denn täglich danke sagen?

„Ich darf 350 Mutterschafen täglich danke sagen.“

Wenn Du auf Mallorca singst, gehst Du bei Sonnenaufgang ins Bett. Wann beginnt Dein Arbeitstag als Schäfer?

„Nachts um 3.30 Uhr beginnt mein Tag. Vor allem in der Lammzeit wird’s früh. In den kalten Wintermonaten gibt es immer Flaschenlämmer. Das sind Lämmer, die von der Mutter nicht mit genügend Milch versorgt werden.

Wenn im Sommer zum Beispiel die Stechmücken dem Schaf in die Euter stechen, haben sie keine Milch. Wenn man dann die Lämmer nicht zu einem anderen Muttertier umsetzen kann, bekommen sie die Flasche.“

Gewisse Parallelen sind zwischen der Platja und dem Hof zu erkennen. Wie bringst Du Deinen Hof mit den Schafen und Deine Ballermannkarriere unter einen Hut?

„Alleine kann ich das natürlich nicht mehr schaffen. Mein Freund Bernhard hilft mir mit seinen 81 Jahren. Er hat seine 20 Schafe mit bei mir. Ich versorge seine Schafe mit, und dafür hilft er mir. Er teilt meine Leidenschaft für die Tiere.“

Nach den ersten Erfolgen ging es dann auf die Lieblingsinsel der Deutschen, nach Mallorca. Dort, wo die Party niemals endet, ist Schäfer Heinrich ein Stamm-Act im berühmten „Oberbayern“.

„Angefangen habe ich im Bierkönig. Mein allerster Auftritt im Bierkönig war mit Anna-Maria Zimmermann. Anna-Maria bin ich sehr dankbar, sie hat mich am Ballermann an die Hand genommen und mir auf Mallorca den rechten Weg gezeigt.“

Lampenfieber hat Schäfer Heinrich heute nicht mehr. Zuhause in seiner Nachbarschaft sammelte er Bühnenerfahrung.

„Ich bin vor Mallorca bei mir in der Nachbarschaft auf der Schloß-Kirmes aufgetreten. Da sind auch schon Trauben an Menschen zusammengekommen.“

Heute ist Schäfer Heinrich 56 Jahre jung. Auf die Frage, wie er sich fit hält, weiß er sofort Antwort: „Die Schafe halten mich jung und fit“, lacht er. Doch das ist noch nicht alles.

„Ich kann überall schlafen. Mir fehlen immer ein paar Stunden Schlaf, die ich wirklich überall nachholen kann.“

Das bleibt aber auch nicht aus bei mindestens drei Auftritten auf Mallorca die Woche.

„Wer auf Mallorca gut gebucht ist“, weiß Schäfer Heinrich, „der bekommt auch die Auftritte in Deutschland. Die Veranstalter kommen nach Mallorca und schauen sich die Künstler an. Deshalb brauchen viele Künstler Mallorca, um ihren Terminkalender auch in Deutschland voll zu bekommen.“

Musikalisch geht Schäfer Heinrich jetzt noch einen Schritt weiter. Statt mit seinen Schäfchen aufzutreten, hat er einen flotten Käfer an Land gezogen. Und mit ihm bzw. ihr geht es tierisch zur Sache.

„Mit Marie Käfer habe ich den Koala-Song aufgenommen. Musikproduzenten fanden: Marie Käfer und der Schäfer, das passt.“

Hast Du auch einen Duettwunsch?

„Mein größter Wunsch wäre es, mit Vanessa Mai einen Song gemeinsam zu singen. Aber jetzt hat sie vor kurzem mit Ikke Hüftgold den Igel-Song gemacht.“

Noch einmal zurück zum Jahr 2008. Deine Gesangskarriere läuft. Stehst Du auf der Bühne, fliegen Dir die Frauenherzen nur so zu. Aber die Frau, mit der Du abends unter Deine Decke krabbelst, um gemeinsam Schäfchen zu zählen, hast Du noch nicht gefunden…

„Meine Traumfrau habe ich leider noch nicht getroffen. Aber wer mich gerne kennenlernen möchte, kann sich gerne an Schlagerzeile oder an mich wenden, und ich lade die Damen dann gerne für ein paar Tage auf meinen Hof ein. Und wenn sie dann da sind, zeige ich ihnen schon die Schäfchen…“

Schäfer Heinrich im Interview

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