Bremen Olé
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Bürgerweide wird zur Platja de Palma

Das Bier floss in Strömen, der Zug hatte keine Bremse, während Peter Pan schon wieder blau wie der Ozean war. Und auch der Delfin in der Bauchtasche kämpfte erneut mit dem Pferd um die Suppe. Ihr versteht kein Wort? Dann seid Ihr noch nicht wie 10.000 Besucher auf der Bürgerweide Bremen im Inselfieber – Olé!


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Die einen nannten es die Party des Jahres. Andere gingen kopfschüttelnd an der Bürgerweide vorbei, während die Besucher à la Ikke Hüftgold feststellten: “Ich schwanke noch”. 10.000 feierten am Samstag feuchtfröhlich ihre Ballermannstars in Bremen. Bremen Olé konnte trotz teilweise bescheidenem Wetter die Besucherzahlen vom Vorjahr halten, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass sich die Zahlen im Lauf der letzten Jahre halbiert haben.

Bereits um 12.00 Uhr war Einlass auf dem “Mallorca-Gelände.” Natürlich floss, wie es sich für eine Mallorca-Party anscheinend gehört, der Alkohol in Strömen. Das es eh feuchtfröhlich von überall herging, tat auch der ein oder andere Schauer der spanischen Fiesta-Stimmung keinen Abbruch.

Das Line-Up konnte sich wieder einmal sehen lassen. Und das Bier hat zusätzlich geholfen. Acts wie Lorenz Büffel und Michelle sagten bereits im Vorfeld ab. Schade!

Oli P.

Da aber Oli P. von Kollege Lorenz Büffel den Song “Johnny Däpp” coverte, dürfte das dem einen oder anderen gut angetrunkenen Besucher gar nicht aufgefallen sein. Wahrscheinlich vermissten sie nur das Doppelhorn-Cap bei dem musikalischen Kollegen.

Oli P. hatte bei seinem Auftritt noch mit dem Wetter zu kämpfen. Zeitwiese sang er tapfer seine größten Hits wie “Flugzeuge im Bauch” im strömenden Regen. Um den Regentanz nicht allein zu zelebrieren, tanzte er gemeinsam mit Maskottchen Oleo und riss ihm symbolisch bei der Textzeile “Gib mir mein Herz zurück” das Selbige heraus. Oli P. gut gelaunt zu den Mallorca Fans: “Ich habe in die Wetter-App geschaut. Der Regen bleibt nur vier Minuten.”

Doch, was sollen wir sagen, Song vorbei, Regen noch stärker. Klitschnass richtet der 45-Jährige ein paar Worte an Petrus: “Warum hältst du dich nicht an die App?” Egal – kurzerhand sucht er die Nähe zu den Fans und schießt Selfies.

Mia Julia

Bei seinem Cover von Robbie Williams’ “Angels” geschieht zum Ende das Unglaubliche. Der Himmel reißt auf, und die Sonne strahlt, um der heißesten Versuchung der Platja den Weg frei zu machen.

Mia Julia

Nun ist es endlich soweit. Platja-Königin Mia Julia betritt die Bühne und besingt ihr mallorquinisches Zuhause. Elegant und gleichzeitig sexy bekleidet bringt sie die Männer um den Verstand und rührt die Werbetrommel für ihre eigene Tour Ende des Jahres. “Ich komme auch nach Bremen. Ich hoffe, ihr haltet eine Zwei-Stunden-Show mit mir aus.”

Mia Julia

HONK! betritt komplett in rot gekleidet die Bühne, auf seiner Brust ein Delfin. “Ich kann heute leider nicht so laut wie gewohnt grölen. Ich habe eine starke Sommergrippe”, verkündet er sichtlich angeschlagen. Vor ein Paar Wochen hieß das noch Corona – aber das nur am Rande… Auch angeschlagen macht HONK! noch eine gute Figur.

HONK!

Den Eisbrecher, bevor wir es vergessen, machte “Schlagerbeauty” Jenice. Sie coverte unter anderem “Komet” und performte ihren Hit “Nie wieder alleine zu zweit”. Die männlichen Besucher genossen den wahrhaft traumhaften Anblick.

Frenzy

Drei Ladys hatten sich für die Trendfarbe Pink entschieden: Frenzy, die nicht nur sang, sondern wieder als Moderatorin begeisterte, Isi Glück und die bezaubernde Anna-Maria Zimmermann.

Isi Glück

Isi gab ebenso wie HONK! nochmal den “Delfin” zum Besten. Nur schade, dass sie den Song nicht zusammen mit ihrem Duettpartner sang. Schließlich waren ja beide vor Ort.

Anna-Maria Zimmermann

Die dritte Pink Lady war Anna-Maria Zimmermann. Sie fand ein etwas schlappes Publikum vor. Doch Anna-Maria sah nicht nur hinreißend aus, sie hatte auch noch Bock auf Party. “Ich weiß, ihr habt schon viele tolle Stars hinter euch, und man wird nicht jünger. Aber ihr müsst noch einmal alles geben.”

Anna-Maria Zimmermann

Anna-Maria gab nicht auf, und das Publikum wachte wieder auf. Sie schmetterte Hits wie “1.000 Träume weit” und “1 Million rote Rosen” und wackelte mit dem Po. Jetzt hatten die Zuschauer endlich begriffen “Zusammen sind wir eins” und vor allem stark.

Zum Thema: Stark finden wir, dass die Veranstalter von Olé Bremen beim Toilettenproblem nachgebessert hatten. Die Container mit Pipi-Flat wurden durch Sanitäranlagen im Gebäude ersetzt, die Dixi-Klos und Urinalstände an den Rand des Platzes verlegt und mit Sichtschutzwänden ausgestattet. –> Bremen: Programm olé – Toiletten oh je!

Wie die Besucher es allerdings schafften, ihr Geschäft im Sitzen zu verrichten und dabei nicht das WC zu treffen, bleibt uns ein Rätsel. Ebenso, warum eine Toilettenflat bei solchen Zuständen 5 Euro kostet. Da ist man doch lieber Bullenreiten gegangen oder gönnte sich das nächste kühle Getränk.

Das Line-Up wurde abgerundet durch Mia Weber, Candela Squad, Inselkind Carolina, Almklausi, Tream und Julian Sommer.



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