Antonja

Antonia’s Abrechnung mit dem Schlager

“Schlager ist ein hinterhältiger Sumpf”

“Die Welt des Schlagers ist ein hinterhältiger Sumpf. Ich wollte nicht darin ertrinken”, mit dieser Aussage rechnet Antonia mit der Schlagerbranche ab. Antonia aus Tirol, die lange als Partysängerin auf Mallorca und in Deutschland auf der Bühne stand, möchte von der Schlagerwelt nichts mehr wissen. Warum sie sich zurück zog und was sie jetzt macht –


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“Wenn der Hafer sticht” heißt ein großer Hit von Antonia aus Tirol und war die deutsche Partyfassung von dem Haiducii/O-Zone-Sommerhit “Dragostea din tei”.

Wie hat der Hafer Anonia gestochen, fragen sich sicherlich viele ihrer Fans und Fans des Deutschen Schlagers. Antonia, die mit bürgerlichem Namen Sandra Stumptner heißt meldet sich nach über zweijähriger Pause zurück und rechnet im Interview mit der BILD und T-Online mit der Schlagerbranche ab.

Mit scharfer Zunge läßt sie kaum ein gutes Haar an der Schlagerfamilie. “Am Ballermann und in der Schlagerbranche trifft man nur wenige ehrliche Menschen mit Rückgrat”, hetzt Antonia, die an DJ Ötzis Seite den Hit erfolgreich coverte, der sie berühmt machte.

Anschließend startete die Österreicherin ihre Solokarriere und hatte über 4.000 Auftritte in 20 Jahren Schlagergeschäft in Deutschland und auf Mallorca. 2007 dann ihr erstes Burnout. Nach einem Magen/Darm-Virus im März stellten die Ärzte auch ein Burnout-Syndrom fest. Antonia verlor immer mehr Gewicht.

Mit “Tornero-1000 Träume weit” landete sie dann 2009 wieder einen Charterfolg. Vor zwei Jahren verschwand die Dirndl-Sängerin von der Schlagerbühne. Jetzt meldet sich die 42-Jährige zurück.

Gegenüber T-Online.de sagte sie, auf ihre 20-jährige Karriere zurückblickend: “Ich habe es damals gar nicht so realisiert, dass mir alles zuviel wurde, nicht mal nach meinem Burnout. Erst als ich Jahre später Fotos von mir gesehen habe aus der Zeit, wurde es mir bewußt. Ich war abgemagert bis auf die Knochen. Ich wog nur noch 42 Kilo”, so die Partysängerin, die an dem Termindruck fast zerbrochen wäre.

Die Künstlerin wollte wie ein Uhrwerk funktionieren und es jedem recht machen. Über 4.000 Auftritte in 20 Bühnenjahren. “In all der Zeit habe ich davon maximal vier Auftritte abgesagt”, erinnert sie sich. Auch krank ging es auf die Bühne.

Jetzt merkte Antonja, wie sich neuerdings nennt, dass ihr Herz nicht mehr Schlager schlägt. Ihr Herz gehörte schon lange der Rockmusik.

Also Antonia adé, Antonja kam. “Der Wandel hat mir gut getan”, so das neue Rocksternchen.
“What a night” heißt das aktuelle Rockstück, bei dem E-Gitarren massakriert werden und Antonja mit rauher Stimme schmettert. Ihr neues Logo: Der Name Antonja in weißer Schrift mit schwarzer Umrandung, darunter eine lila E-Gitarre mit Engelsflügeln. Antonja selbst präsentiert sich im lilafarbenen Kleid mit Totenkopf-Konterfei.

Weitere Singles der rockigen Antonja sind unter anderem “Burnout” und “Shutdown”.

Schlagerzeile.de meint: Bei so einem Rocklogo mit Engelsflügeln hätte man mit der Schlagerkarriere auch mit Engelszungen abschließen können. Schließlich haben ihr einige Fans 20 Jahre zugejubelt und ihr zwei Jahrzehnte die Treue gehalten.

Uns erinnern die Rock-Cover und das Logo eher an die Kinder-TV-Serie “Monster High”. Singles wie “What a night” und “Burnout” bleiben zugegebenermaßen im Ohr.

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