Christian Anders Abschied
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Der Zug fährt von nirgendwo auf’s Abstellgleis

Obwohl eigentlich irgendwann damit zu rechnen war, kommt es jetzt doch irgendwie überraschend. Christian Anders gibt 2025 sein letztes Konzert.


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Seit 1972 fährt ein Zug nach nirgendwo. Jetzt, 51 Jahre später, ist dieser Zug auf der Zielgeraden zur Endstation. Endstation heißt aber noch lange nicht Abstellgleis. Aber von vorn.

50 Jahre im Rampenlicht. Hits wie “Es fährt ein Zug nach nirgendwo”, “In den Augen der Anderen”und “Gespensterstadt” sind nur wenige musikalische Meilensteine des österreichischen Schlagersängers, Musikers, Komponisten und Filmproduzenten Antonio Augusto Schinzel Tenicolo – Schlagerfans wohl besser bekannt als Christian Anders.

Unter dem Pseudonym Lanoo ist Christian als Autor unterwegs und schrieb esotherische und verschwörungstheoretische Bücher. Seine größten musikalischen Erfolge feierte das in der Steiermark geborene Multitalent in den 1960er und 1970er Jahren.

“Heute” berichtet, dass der 78-Jährige zufrieden auf seine Karriere zurückblickt. “Ich hatte eine grandiose Zeit”, verrät Christian Anders, der mit seinen Eltern Ende des Zweiten Weltkriegs nach Italien, der Heimat seines Vaters, auswanderte. Dort besuchte er auf Sardinien eine Klosterschule.

“Das verdanke ich meiner großartigen Karriere, meinen Fans, meiner geliebten Birgit. Mit ihr möchte ich vor allem in Zukunft mehr Zeit in Spanien verbringen.”



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Ob er dort Pläne hat, diese Frage beantwortet Anders mit dem Motto seiner aktuellen Single: “Komm wir chartern ein Boot und segeln in die Ferne”.

Doch bevor Fans jetzt traurig sind: Christian verlässt das Rampenlicht nicht, ohne sich gebührend zu verabschieden. “2025 werde ich ein Abschiedskonzert geben, auf das ich mich jetzt schon vorbereite.”

Bis dahin ist Gott sei Dank noch etwas Zeit. Denn wenn der Zug an der Endstation angekommen ist, hinterlässt er in der Schlagerwelt eine Gespensterstadt, denn “Einsamkeit hat viele Namen”…

Werden wir dann gar nichts mehr von Christian Anders hören? “Man wird auch danach sicher von mir hören. Vielleicht vollende ich noch Projekte, die mich schon mein ganzes Leben lang begleiten und noch immer in der Schublade auf den letzten Schliff warten.”

Dann wollen wir mal hoffen, dass die Schublade noch prall gefüllt ist. Zum Schluss verspricht Christian noch: “Ich war mein ganzes Leben lang ein kreativer Mensch und werde bestimmt nicht mit 80 damit aufhören.”

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