Interview Danny Buller

Danny Buller: Rock’n’Roll im Blut, Schlager im Herzen

Im exklusiven Gespräch mit Danny Buller – Teil 1: Von der Metal-Matte bis zum Schlagerliebling

In der schönen Stadt Rostock erblickte Danny Buller 1974 das Licht der Welt. Ein Mann also im richtigen Alter mit dem Herzen am rechten Fleck. Danny ist eine treue Seele – wahrscheinlich deshalb hat er Norddeutschland nie den Rücken gekehrt.


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„Nur das Großstadtleben habe ich der Liebe wegen aufgegeben“, verrät Danny Schlagerzeile® im exklusiven Interview. Denn seine Frau ist ein richtiges Kind vom Dorf. „Gleich am ersten Abend gab sie mir zu verstehen: ‚Hier werde ich nicht weggehen‘“, erinnert sich der sympathische Sänger. Also brach der verliebte Danny Buller damals seine Zelte ab und wurde zum Landei – eine Entscheidung, die er bis heute nie bereut hat. Eine treue Seele eben. Mittlerweile haben Danny und seine Frau längst eine Familie gegründet. Er ist stolzer Vater einer sieben- und einer zehnjährigen Tochter. „Ja“, berichtet er lachend. „Ich habe noch einmal nachgelegt.“ Ein Hund rundet das perfekte Familienglück ab.

Seine Brötchen verdient Danny Buller schon lange als Sänger. Der Norddeutsche kann sich über ausverkaufte Säle und unzählige Buchungen freuen. In der Schlagerbranche hat sich längst herumgesprochen, dass Danny Schlager singt und Musik seine Passion ist. Das kommt nicht von ungefähr. Papa Buller war ebenfalls Musiker. Nur das Genre war ein anderes. Buller senior war Bass-Gitarrist und Sänger der Rockband „Galaxis“. „Mein Vater stand mehr auf Deep Purple, CCR und Dire Straits“, lacht der 50-Jährige. „Ich bin mit schönen, langen Gitarren-Soli aufgewachsen.“

Wie es sich für einen Rocker gehört, hatte Papa eine lange Mähne. „Ich wurde damals tatsächlich auch mit längerem Haar eingeschult“, fügt Danny hinzu. Zuerst wurde dem Jungen das Gitarrespielen beigebracht. Sein Vater war es dann, der wollte, dass der Musiker-Nachwuchs auch was „Richtiges“ zu spielen lernte. „Also ging ich ans Konservatorium und lernte Klavier spielen.“ Danny Buller ergänzt: „Das fand ich als kleiner Junge wirklich gruselig. Ich sollte an die ganz großen Werke ran, dabei war ich erst sieben Jahre alt.“ Der kleine Danny hatte andere Leidenschaften. „Ich liebte Zeichentrickserien wie ‚Tom & Jerry‘.“

„Vielen Dank für die Blumen“, dachte Papa, doch Junior zog den Unterricht so halbwegs durch. Außerdem entdeckte er noch ein weiteres Instrument für sich. „Schlagzeug wollte ich zum Leidwesen unserer Nachbarn lernen“, lacht der immer gut gelaunte Sänger. Der guten Nachbarschaft wegen klammerte er sich jedoch weiter an die Gitarre. Doch bevor sein Weg ihn endgültig zur Musik führte, machte Danny noch eine Ausbildung in der Gastronomie zum Hotelfachmann. Seit 2003 ist die Auftragslage so gut, dass er sich für Musik oder Gastronomie entscheiden musste. „Meinen Job in der Gastronomie habe ich auch geliebt“, blickt er mit einem weinenden Auge zurück. „Hätte ich mehr Zeit, würde ich heute noch in dem Job arbeiten.“ Was für eine schöne Vorstellung, die vor allem seinen weiblichen Fans gefallen würde: Der Danny bringt den Kaffee…

Musikalisch begann Bullers Weg in einer Band. „Wir haben sehr viel Tanzmusik gespielt“, erzählt er. Auf vielen Volks- und Stadtfesten sowie Firmenevents war die Truppe vertreten. „Eine norddeutsche Agentur wurde ganz schnell auf uns aufmerksam“, blickt der sympathische Sänger dankbar zurück. „Über viele Jahre hat uns diese Agentur regelmäßig mit zahlreichen Aufritten versorgt.“ Trotz der immer steigenden Buchungen hätte Danny nie gedacht, dass er mal „Schlagersänger“ in seinen Lebenslauf schreiben würde. „Musik war für mich nur ein Hobby“, gibt er ehrlich zu. „Ich führte ein ganz normales Leben und habe nebenbei mit meinen Jungs musiziert. Als wir angefangen haben, haben wir noch nicht mal an große Auftritte gedacht. Wir hatten einfach nur Spaß daran, gemeinsam Musik zu machen.“

Doch es sollte für die Band, die übrigens passend zu den Jungs „Die Crazy Boys“ heißen, anders kommen. „Die Crazy Boys sind eine Rock’n’Roll-Formation mit Klamotten und den Frisuren aus den wilden 50er Jahren“, weiß das ehemalige Bandmitglied. Nach vielen erfolgreichen Jahren trennte sich Danny Buller von seinen Crazy Boys, da er musikalisch über den Tellerrand hinaus schauen wollte. Er wollte in Papas Fußstapfen treten und die angesagte Musik der 70er und 80er Jahren in sein Repertoire aufnehmen. So endete der Weg mit den Crazy Boys, und der Schlagzeuger der Band ging mit Danny auf neue Wege. Morgen lest Ihr dann, wie Danny und der Schlagzeuger eine eigene Band gründeten und was Dieter Thomas Heck damit zu tun hatte.

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