Caro Winter Interview

Caro Winter: „Blaues Känguru“ hat Feuertaufe bestanden

Winter(liches) von der Kiez-Alm

Man hörte am Freitagabend ihr Herz klopfen. Kurz vor ihrer Live-Preview traf Schlagerzeile® exklusiv Ballermann-Newcomerin Caro Winter auf der Kiez-Alm in Hamburg. Wie „Blaues Känguru“ beim Partyvolk ankam, lest Ihr hier.


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Es ist 21.30 Uhr. Noch ist die Kiez-Alm auf der Hamburger Reeperbahn recht übersichtlich gefüllt. Dass sich das sicher noch ändern wird, zeigt der rötliche Fußboden. An vielen Stellen ist er schon von unzähligen Partys gezeichnet, die Farbe teilweise weggetanzt.

Links neben der Bar ist eine kleine Bühne. Darauf, direkt vor dem DJ-Pult, soll es heute passieren. Ballermann-Newcomerin Caro Winter hat ihren ersten Auftritt vor einem Live-Partypublikum, und das auf der sündigsten Meile Hamburgs. Über dem DJ-Pult kündigt ein Bildschirm den großen Moment für die gebürtige Nordrhein-Westfälin an: Heute Abend live in der Kiez-Alm Caro Winter mit ihrer Single „Blaues Känguru“. Der Song feierte gestern offiziell Release. Die Live-Weltpremiere fand auf der Hamburger Alm statt.

Mittlerweile ist es 22.30 Uhr, die Alm füllt sich. Der DJ spielt Songs von Mickie Krause, Ikke Hüftgold und Lorenz Büffel und sorgt damit für ein vorgezogenes Mallorca-Opening. Noch ist Caro Winter nicht eingetroffen. Verzweifelt sucht der Ballermann-Nachwuchs einen Parkplatz. Warum sollte es einer Sängerin anders gehen als uns?!

Um 23.07 Uhr erreicht uns dann die kurze, aber alles sagende What‘sApp „Ich bin da“. Kurze Zeit später sitzen wir mit Caro Winter und ihrem Team in ihrer Garderobe. Da Caro ihr weißes Oberteil und ihre sportliche blaue Hose vom Songcover trägt, hat man irgendwie das Gefühl, man hat sich schon mal gesehen. –> https://schlagerzeile.de/interviews/so-klingt-malle-im-caro-winter/

Mit einer gehörigen Portion Lampenfieber beginnt Caro, unsere Fragen zu beantworten: Nach Deinem „Mallorca Unplugged“-Album möchtest Du am Ballermann mit „Blaues Känguru“ durchstarten. Wer sind von den Malle-Stars Deine musikalischen Vorbilder?

„Wenn ich ehrlich bin, habe ich gar nicht so wirklich Vorbilder. Aber ich verfolge schon lange die Karriere von Mia Julia und Julian Sommer. Von beiden liebe ich die Musik und höre sie dauerhaft. Von den Kultstars sind natürlich Mickie Krause und Jürgen Drews zu nennen. Das sind die wahren Legenden für mich. 

Wie kam letztendlich die Idee zu Deinem „Malle Unplugged“-Album?

„Ich habe die Musik gefühlt schon immer gehört. Irgendwann fing ich an, die Songs selbst zu singen, weil ich wieder mal einen Ohrwurm hatte. Ich griff also zu meiner Gitarre und sang los. Dann wurde mein Label WIRD WILD glücklicherweise auf mich aufmerksam. Gemeinsam haben wir meine Unplugged-Versionen aufgenommen.“

Du spielst Klavier und Gitarre. Was für Instrumente beherrschst Du noch?

Lacht: „Alles so ein bisschen. Mein Können reicht, um mich so ein wenig zu begleiten. Zu dem Klavier und der Gitarre kommt noch die Ukulele dazu.“

Was macht Caro, wenn sie nicht gerade Musik macht?

„Ich mache viel Sport. Regelmäßig bin ich im Fitnessstudio anzutreffen. Außerdem studiere ich noch Marketing Management. Nebenbei arbeite ich bei einem großen Automobilhersteller mit einem Stern. Damit ist meine Woche vollgepackt.“

Dein Wunsch ist es aber, komplett in die Musikschiene zu wechseln?

„Ja, das ist schon immer mein Traum gewesen. Wobei ich nie gedacht hätte, dass sich dieser Traum mal erfüllt. Doch jetzt haben sich auf einmal so viele Türen für mich geöffnet, so dass ich meinem Traum ein ganzes Stück näher gekommen bin.“

Du hast den Weg über TikTok gewählt, Deine Unplugged-Songs zu verbreiten. Was hast Du gedacht, als Deine Songs „viral“ gingen?

„Ich habe mich total gefreut, weil ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet hatte. Es ging alles ganz schnell. Ich hatte schnell die ersten 1.000 Abonnenten, dann 10.000. Die Views stiegen an. Als ich letztes Jahr am Ballermann entlanglief, wurde ich schon von Menschen angesprochen, die mich erkannt haben. Das war ein unglaubliches Gefühl.“

Wenn Du Dir eine Lokation an der Platja de Palma aussuchen könntest, für welche würdest Du Dich entscheiden – Bierkönig oder MegaPark?

„Bierkönig! Ich mag wirklich auch den traditionellen Schlager. Schlager rauf und runter kann man im Bierkönig feiern.“

Willst Du nur beim Partyschlager bleiben, oder könntest Du Dir auch traditionellen, Silbereisen-tauglichen, modernen Schlager vorstellen?

„Klar, es wäre auf jeden Fall einen Versuch wert. Wenn sich das ergeben würde, wäre ich nicht abgeneigt.“

Aber dieses Jahr willst Du erstmal Mallorca erobern – mit einem blauen Tier ohne „h“, dem blauen Känguru. Wer hat den Song für Dich geschrieben?

„Da waren mehrere Personen beteiligt, unter anderem ein Künstler, der unter dem Namen ‚Voice‘ bekannt ist. Und auch ich war beteiligt.“

Auch Du setzt bei „Blaues Känguru“ auf einen kleinen Partytanz. Stammt der Tanz von Dir?

„Während der Session, wo wir den Song geschrieben haben, entstand auch der Tanz. Wir waren alle in so einem Vibe, und die Stimmung war einfach gut. Und der Tanz war da.“

Heute auf der Reeperbahn in der Kiez-Alm kommt eine Zerreißprobe wie auf Mallorca. So kurz vor der Live-Weltpremiere – bist Du aufgeregt?

„Natürlich habe ich jede Menge Lampenfieber. Ich versuche, es so gut es geht zu verstecken. Ich rede mir selbst ein“, berichtet Caro lachend, „dass gar nichts schiefgehen kann. Es ist mein erster Auftritt, da dürfen Fehler noch passieren. Wie wir aber hören können, ist unter uns die Stimmung schon ganz gut. Ich freue mich einfach wahnsinnig.“

Mit ihrem Song in der Tasche macht sich Caro Winter dann auf den Weg zum Mallorca-Opening, in der Hoffnung, dass sie dort eine Location für sich und ihr Känguru findet. Hängst Du Deine Unplugged-Schiene ab jetzt an den Nagel, oder ist es möglich, dass ein weiteres solches Album folgt – vielleicht sogar mit einer Unplugged-Version von „Blaues Känguru“?

Caro lacht: „Ich könnte mir vorstellen, dass diese Unplugged-Alben jährlich erscheinen. Das Album kam ja sehr gut an, warum sollte ich es dann nicht fortführen?! Schließlich passt es auch gut zu mir.“

Du hast gesagt, Du warst im letzten Jahr das erste Mal auf Mallorca, und es war „Liebe auf den ersten Blick“. Welche Orte gefallen Dir auf der Insel?

„Ich finde Port de Soller sehr schön. Mir gefallen vor allem auch die Berge.“

Was macht für Dich den Reiz von Mallorca aus?

„Auf Mallorca liebe ich die Abwechslung. Die Insel bietet einfach alles, von wunderschönen Stränden bis zu tollen Berglandschaften. Und dann dazu die Partymöglichkeiten.“

Du bist ja nur Wahlberlinerin. Wo wurdest Du geboren?

„Ich wurde in Datteln in Nordrhein-Westfalen geboren. Im Kreis Recklinghausen absolvierte ich meine Schulzeit.“

Wann hast Du gemerkt, dass Du das Talent zum Singen hast?

„Das kam schon recht früh. Gesungen habe ich schon als kleines Kind. Während der Schulzeit kam der Chor dazu. Ich muss sagen, dass ich in dieser Zeit musikalisch sehr gefördert wurde. Mein Weg führte mich dann auf Hochzeiten, wo ich bei Trauungen sang.“

Wenn Du gleich raus gehst und Dein „Blaues Känguru“ gesungen hast, was singst Du dann noch? Die Unplugged Songs passen ja nicht so auf die Partybühne…

„Ein paar Coversongs. Und sogar einen Song von meinem Unplugged-Album – den Titel ‚Gestern und Morgen‘, aber natürlich mit mehr ‚rums‘“.



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Wenn Du Dir einen Duettpartner aus der Ballermannszene aussuchen könntest, auf wen würde Deine Wahl fallen?

„Namentlich würde Julian Sommer perfekt zu Caro Winter passen. Ich bin offen für alles. Vor allem als Newcomer ist es nicht einfach, an einen Duettpartner zu kommen. Aber grundsätzlich würde ich mich über alle Anfragen freuen.“

Weit nach Mitternacht ist es dann soweit. Das Partypublikum ist eingestimmt, der Alkohol geflossen. Da kündigt DJ DOM Caro Winter an. Gut gelaunt überspielt die ihr Lampenfieber und begrüßt ihr Premieren-Publikum. Mit dem Neil-Diamond-Klassiker „Sweet Caroline“ in der Ötzi-Version eröffnet sie ihr Programm. Danach die Feuertaufe: Der Känguru-Ohrwurm-Song kommt gut an, schon beim zweiten Refrain singen die Almbesucher mit. 

Nur schade, dass Caro ihren eigenen Känguru-Tanz nur andeutet. Anschließend geht es mit einem Malle-Medley weiter, die Party ist in vollem Gange. Mit „Gestern und Morgen“ soll das Programm dieses Abends eigentlich enden. Doch dazu kommt es nicht, die Almpeople wollen mehr von Caro Winter.

Also holt sie nochmal ihr Haustier raus, schmeißt im Mallorca-Style weiße T-Shirts mit blauem Känguru in die Menge. Insgesamt ein toller Auftritt, nur schade, dass der Name ein wenig Programm war. Das Interview hätte durchaus etwas lockerer verlaufen können. Aber vielleicht bricht die mallorquinische Sonne ja bald das winterliche Eis. Schlagerzeile®wünscht Caro viel Erfolg. Und vielleicht ruft Julian demnächst mal bei ihr an…

Caro Winter Interview

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